12/30/2008

12/29/2008

Die Kommunikation

Dieses Jahr ist wirklich alles anders, ob freiwillig oder unfreiwillig. So steckte ich über Weihnachten in einem Kommunikationsloch, dass fast jeglichen Kontakt mit der Aussenwelt (Wie immer finde ich das Eszett auf der französischen Tastatur nicht!) verhinderte.

Nun habe ich zwar immer noch kein Internetverbindung zu Hause, aber wenigstens kann ich mir anderweitig Zugang verschaffen.

Ich hoffe, ihr hattet sehr schöne, genussreiche, ärger- und stressfreie Weihnachtstage und habt kurz das Alltagsleben ruhen lassen!

Wieder in Paris zurück, kommt es mir fast so vor, als wäre ich gar nicht in Deutschland gewesen - wäre da nicht die strapaziöse Bahnfahrt nach Hamburg und die komfortable Rückfahrt gewesen (Ich werde hierüber noch berichten, denn ich kann mich bis heute über den rosa Karton freuen, in dem ein kleines Menu im TGV serviert wurde.). Heute wird erst einmal wieder gearbeitet, damit dann ganz schnell der Jahreswechsel und die damit verbundenen freien Tage kommen können. In diesem Sinne... A plus!

12/03/2008

Babydisco


Hier treiben sich also die begehrten DJs rum: in der Babydisco im Palais de Tokyo!

Seit Ende September und noch bis zum 4. Januar 2009 ist die Babydisco für Kinder von drei bis sieben Jahren jeweils Mi, Sa und So zugänglich – wenn man dann noch einen Platz auf der Gästelise bekommen hat, versteht sich. Im Programm sind Workshops mit Choreografen, Musikern und Künstlern, der Dancefloor ohne Eltern, Aktivitäten mit dem Künstlerprojekt Tok-Tok, live DJ Sets und die monatliche «Colette baby dance class».
Die Preise sind denen des Pariser Nachtlebens angepasst: Party: 8 €, DJ set: 10 €, Colette baby dance class: 12 €.

In der Pressemitteilung heißt es: "Babydisco is a playful introduction to club land. Children take possession of a reduced-scale entirely rebuilt disco, where nightclub clichés meet a childlike universe in an outsize plush jewellery box. In the scheduled one-hour long sessions, groups of 12 to 15 children take control of this completely free space, to which parents have no access, apart from a discreet glance through the door at the beginning of the session.

This space is also an initiation to different forms of contemporary culture (design, video, dance and music...), and can be read in different ways i.e. from the parents' or the children's point of view. The children immediately perceive it as a ludic environment while their parents are presented with a familiar cultural reference reinvented by their children.

...Kurz wäre ich gern mal wieder vier. Bienvenue sur le dancefloor!

11/29/2008

Belle Ville


Meine Suche ist beendet. Ich habe eine neue Bleibe gefunden und danke allen, die mir Tipps und Ratschläge und Telefonnummern geschickt haben.
Ab dem 15. Dezember werde ich in einer kleinen aber feinen WG im 11. Arrondissement wohnen. Die Transen und Prostituierten aus meiner Nachbarschaft tausche ich sodann gegen eine eher arabisch geprägte Nachbarschaft ein. Wenn man aus der Haustür tritt und zur anderen Seite geht, ist das Viertel aber auch für seine zahlreichen Bars, Cafés und kleine Galerien bekannt. Worauf ich mich jedoch am meisten freue, ist der Backofen in der Wohnung: Seit meiner Ankunft in Paris habe ich noch nicht EINMAL Quiche gegessen sowie Crème brûlée, Schnecken, Hirschkuhbraten und und und - eben alles, was in einer Mikrowelle nicht funktioniert.
Nachteile des Umzugs: Ich muss mein mittlerweile liebgewonnenes Studio verlassen, muss zu Hause kommunizieren, kann nicht mehr morgens während des Haareföhnens in der Küche mein Müsli essen und werde nicht mehr fluchen, wenn ich mir mal wieder im noch rußigen Treppenhaus meine Tasche schmutzig gemacht habe!
Mein Mitbewohner heißt übrigens Pablo und der dritte Mann im Haus wird noch gesucht. Voilà.

Kurz zum historischen Hintergrund meiner neuen Heimat: Jean-Pierre Timbaud (* 29.9.1904; † 22.10.1941, Châteaubriant), nach dem die Straße benannt ist, war ein französischer Widerstandskämpfer, der 1941 zusammen mit 26 anderen Geiseln von den deutschen Besatzern Frankreichs als Vergeltung für einen Mord an einem deutschen Offizier erschossen wurde.

11/28/2008

SOS


Ich suche eine Unterkunft!

Meine Zeit in Paris ist manchmal großartig, manchmal - so wie jetzt - auch nicht, denn ich verlasse am 15.12 mein Studio. Zielbahnhof: Unbekannt.
Also, wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der einen Freund dritten Grades in Paris hat oder eine Großtante, die hier ein Zimmer für alle Fälle hat, BITTE asap bei mir melden. Merci!

Je cherche urgemment un nouveau studio, appartement ou colloc à Paris (à partir du 15 décembre). Pour toutes informations: 06.42.36.81.72
Merci beaucoup!

Terry Richardson



Als ich gestern am Zeitschriftenkiosk vorbeigegangen bin, ist mir die neue Vogue mit dem jählichen Kalender ins Auge gesprungen. Auch wenn mich das Cover der Ausgabe und ebenso das Titelbild des Kalenders 2009 nicht übermäßig angesprochen haben - im Gegensatz zum diesjährigen Kalender – war ich dennoch zu neugierig auf die weiteren Bilder als dass ich die Ausgabe hätte liegen lassen können.
Während des Sonnabend-Frühstücks habe ich dann auch gleich die Parallelen zwischen den Kalenderfotos und denen der aktuellen Kampagne von Princess Tam Tam gesucht: In beiden Fällen war niemand Geringeres als Terry Richardson am Werk, dessen Handschrift doch sehr gut zu erkennen ist.

Alle Kalenderbilder kann man sich hier ansehen. Und wer mit dem Vogue Kalender 2009 auch seine Toiletten-Tür schmücken möchte, kann mir gern einen Kauf-Auftrag erteilen (Kosten: 4,95€ plus Spesen).

DJ


Weil du heute nicht in Berlin sein kannst, muss Chloé halt irgendwie zu dir kommen - das habe ich mir gedacht. Leider kannst du die Platte heute abend noch nicht auflegen, aber in Gedanken...

Noch einmal: Bonne anniversaire!
Bon retablissement!
Je t'embrasse!

Und wer Dj Chloé noch nicht kennt, sollte schnellstens ihre Seite ansehen und heute, 28/11, in den Arenaclub in Berlin gehen oder morgen, 29/11 in den Social Club nach Paris kommen!

11/27/2008

BON ANNIVERSAIRE chérie.

Ich schicke dir ein ♥ und ein Hurra.

11/25/2008

J'ADORE

Da ich mich bislang nicht entscheiden kann, welche Werke von der PARIS PHOTO ich euch zeigen möchte, gibt's einen verspäteten Beitrag demnächst.

Eines spricht für sich: Ich war Freitag, Sonnabend und Sonntag auf der Messe und konnte gar nicht genug bekommen! Meine Gedanken waren zu oft "J'ADORE, J'ADORE, J'ADORE"

FAST TRACKING



Wäre ich in HH, würde ich aber sofort FAST TRACKING ODER DER TOD DER KUNQU-OPER von Kevin Rittberger ansehen. Großartig!

"Das wollen wir Westler von Tschina (so spricht man es nämlich aus) lernen, nicht immer alles zu Ende denken. Etwas einfach passieren lassen und vor allem, was einen selbst betrifft, etwas einfach mal machen. Also: Der Mensch als Baustelle und Vorstellung, Psychotherapie in Zigarettenlänge, Freud ohne Freud. Oder besser: Fast Tracking." Quelle, Infos, Termine: Deutsches Schauspielhaus Hamburg

11/19/2008

177+5



Da wollte ich doch glatt ein Foto von meinen fabelhaften Stiefeln machen und was passiert: sie sind nicht auf dem Bild. Deshalb noch ein zweites.
Neueste Veränderung an mir: Seitdem ich mir einbilde, einen Bauch bekommen zu haben, trage ich Rock! In der Taille, versteht sich.

P.S. Vor- UND Nachteil meines Schuhwerks: Ich bin jetzt definitiv größer als jeder Franzose...

Understatement?





Nachdem ich etwa eine Woche an den Plakaten vorbei gelaufen bin, habe ich gestern plötzlich gemerkt, dass dies die neue McDonald's-Kampagne in Frankreich ist. Was ich davon halten soll, weiß ich bis jetzt noch nicht. Einerseits denke ich, dass der Ausspruch "venez comme vous êtes" (come as you are) den Nagel auf den Kopf trifft, was das Publikum in den hiesigen Filialen anbelangt. Andererseits muss ich aber an die miefigen McDo-"Restaurants" denken, die mit Ihrem Erscheinungsbild und Angebot keineswegs zu diesen lachenden Gesichtern passt. Immerhin ist es authentischer als Topmodels abzulichten...
Was haltet ihr davon?

11/14/2008


Jetzt ist die Fiac schon fast vergessene Vergangenheit und schon folgt die Paris Photo. Eine gute Gelegenheit, meine neuen Stiefel auszuführen. Eine Dokumentation folgt...

11/09/2008

Objects of desire



In Paris ist man ständig am Shoppen.
Falsch gedacht. Denn die schönen Dinge sind einfach zu teuer oder oder man findet sie nicht, da man keine Zeit zum Suchen hat! Unter die erste Kategorie fallen diese beiden Schuhe von repetto, die mich sehr sehr reizen.

Sollte ich zu Weihnachten in Deutschland den Anschein machen, drastisch abgenommen zu haben, liegt es daran, dass ich mein Essensgeld in diese schönen Objekte investiert habe.

10/27/2008

LE RENOUVEAU DU TEMPS

Jetzt ist viel Zeit vergangen. Ich habe viel gearbeitet, mein Fuß ist geheilt, ich habe eine Erkältung überstanden, habe Nate getroffen, noch mehr Ämter abgeklappert, Wein mit Tina und Tom getrunken, meinen Kollegen Nicolas gut kennen gelernt, mit meinen französischen Freund vom letzten Jahr Nicolas zu Abend gegessen, viele Supermärkte gesehen und erkundet, kleine Galerien angesehen, eine Fotoausstellung in der Fondation Bergé + Saint Laurent bestaunt, dort Stéphane kennen gelernt, 30 Frauenmagazine gekauft, aber keine Zeit dazu, Nachts im Regen nach einem Taxi und während 9 Stunden auf der fiac einen Mäzen gesucht, viele OM3emotion-Kapseln für die emotionale Ausgeglichenheit geschluckt, wieder Wein mal mit Tom und Tina, mal mit Nicolas und mal mit Stéphane getrunken, Maman, Papa und Alexander in Stuttgart besucht, im Restaurant ohne es zu wissen Haifisch und Tartar gegessen ...und heute habe ich eine Nacht-Putzaktion eingelegt. Jetzt ist es sauber in der Butze und ich muss dringend schlafen.

Details gibt es morgen. Bonne nuit!

10/10/2008

PARIS PARIS!


Voilà, mein Blog wird fortgesetzt... und zwar an dem Ort, der mich zur Erstellung dieses Blogs gebracht hat: PARIS. Seit dem 1. Oktober wohne und arbeite ich Paris und habe schon wieder so viel erlebt, dass ich zu nichts gekommen bin – und schon gar nicht zum Schreiben von Texten für euch.

Da außer einem sehr sehr kleinen Kreis eigentlich niemand weiß, dass ich Bremen und Deutschland verlassen habe, hier noch einmal den Verlauf meiner letzten Wochen:
1. am 15.9. habe ich meine BA-Arbeit beendet und habe am 16. nach der Abgabe die letzten Dinge in der Uni erledigt
2. am 17.9. Handgepäck gepackt, schnell noch ein französisches Hörbuch angehört und dann von HH aus nach Paris geflogen, im Flugzeug eine nette Bekanntschaft gemacht, bei Tom und Tina übernachtet
3. Vorstellungsgespräch bei isodisnatura am 18.9., Jobangebot ab Oktober als Vertretung für Tina im Mutterschutz, Vertragsabklärung, Wein in einer Brasserie, schnell noch Baguette, Dessert und Fromage für ein Abendessen mit Denise gekauft, zurück nach HH
4. alles immer noch nicht richtig realisiert
5. am 19. zur Vernissage "Traumfrauen" in die Deichtorhallen mit Christin
6. am Wochenende langsam realisiert, dass ich nur 10 Tage Zeit habe, um ALLES zu regeln und nach Paris zu ziehen.
7. in der Woche ab dem 22.9. WG-Nachmieterin gesucht und gefunden (unter den erschwerten Bedingungen, dass meine beiden Mitbewohner in Sri Lanka bzw. in China waren), Packen und Umzug mit dem großartigen VW-Bus von Denise und Kevin, Studio in Paris gesucht und dank Marion gefunden und zugesagt, und viele viele andere Dinge geregelt.
8. letztes Abendessen mit Denise und Kevin, Au revoir, à très bientôt!
9. am Freitag schnell noch zu Ärzten, Impfen etc., da ich auch meine Krankenkassen gekündigt habe
10. Wochenende: Packen, letzte Besorgungen, Au revoir-Café und Pflaumenkuchen mit Freunden

Am Montag, um 7h46 fuhr mein Zug nach Paris ab.

Zum Glück hatte ich dieses Mal sofort eine Unterkunft. Marion hat mich erwartet und mich zu meinem kleinen Studio beim Place de Clichy (Montmartre) geführt. Hier kann ich bis zum 15. Dezember bleiben und nach einer kleinen Putzaktion fühle ich mich sehr wohl. Das einzige, was mir fehlt, ist ein großer Schrank und ein Ofen... (Fotos werde ich in Kürze hier zeigen)

Leider bin ich gleich nach zwei Tagen in Paris auf dem nassen Bürgersteig ausgerutscht und habe mir den Fuß umgeknickt. Mein Versuch, mein Fuß zu kühlen und hochzulegen hat nichts gebracht, so dass dann auch die Tatsache, dass ich nicht mehr versichert war, mich nicht davon abhalten konnte, mir einen Arzt hier zu suchen. So habe ich jeden Tag vor und nach der Arbeit etwas Neues und vor allem neue Vokabeln im medizinischen Bereich kennen gelernt ... und viel Geld für diese Erfahrungen bezahlt!
Nebenbei habe ich mich an meinen neuen Arbeitsplatz gewöhnt und teste schon mit Begeisterung die Detox-Brausetabletten und Omega-3-Kapseln, um die sich meine Arbeit bei isodinatura dreht, habe ein Konto eröffnet, meine alte Handynummer aufleben lassen, mir Festnetz und Internet eingerichtet - und habe mich mit großem Vergnügen an die französischen Köstlichkeiten gewöhnt. Was auch nicht fehlen durfte, war ein Besuch in unserem alten Viertel, in dem Denise und ich während des Auslandssemesters gewohnt haben. Dort habe ich der Bäckerin, dem Patissier und vor allem dem Zeitschriftenverkäufer Thierry "Bonjour" gesagt und war gerührt, dass sie mich noch kannten.

Da ich um 16h30 eine Verabredung zum Spaziergang im Park habe, beende ich die Einführung in meinen neuen Lebensabschnitt hiermit. Weiter geht es in Kürze...

Meine Kontaktdaten:
11, Passage Lathuille
75018 Paris

mobil 0033 (0) 6.42.36.81.72

A bientôt, bisous.

Pour tous mes amis à Paris ou ailleurs: Je suis revenue! Vous êtes où? Gros bisous.

10/03/2008

BONSOIR PARIS!

9/12/2008

9/10/2008

Countdown


Mein Ziel: Ab Montag frei haben und unsinnige Dinge tun (Wenigstens einen Tag lang...)!

9/01/2008

Filme, Filme, Filme



...und das mal wieder in Paris, der Stadt des Kinos und des Films.
Auf dass ich jetzt sehr schnell mit meiner BA-Arbeit fertig werde und dann Nate, die gerade nach Paris gezogen ist, einen laaaaaangen Besuch abstatten kann!
Die anderen Highlights, die der September (und Oktober) bereit hält, werden nach und nach eingepflegt... in den Ich-sitze-in-der-Bibliothek-zum-Arbeiten-und-denke-an-die-weite-Welt-Pausen.

Das Fashion Film Festival findet im Rahmen der Richard Avedon-Ausstellung im JEU DE PAUME vom 26.-28. September statt. Den Trailer zum Film von Diane Pernet gibt's hier.
Für das "13e Festival du Cinéma allemand" vom 15.-21. Oktober im Kino Arlequin gibt es noch kein Programm. In Kürze wird es aber hier zu finden sein. Auf jeden Fall darf man sich auf Filme von Christian Petzold und Michael Balhaus (Spezial: "Berlin Calling" am 16.10., erst Kino, dann Paul Kalkbrenner im Rex Club) freuen.

8/27/2008

Mode in allen Facetten



Foto: Helmut Lang_self portrait_2007©hl-art

Ab dem 31. August lohnt es sich, Hannover einen Besuch abzustatten: Unter dem Titel "Hannover goes Fashion" zeigen zehn hannoversche Museen, Ausstellungshäuser und Kulturinstitutionen was sich alles mit Mode verbinden lässt. Im Ankündigungstext heißt es: "[...] das Thema Mode in seinen kulturgeschichtlichen, künstlerischen, designorientierten und gesellschaftlichen Facetten und Auswirkungen. Dabei wird deutlich: Das Thema Mode ist kulturell und ökonomisch universell. Mode zieht jeden an – jeder zieht Mode an."

Eine Photographie-Ausstellung finde ich besonders interessant: HELMUT LANG – ALLES GLEICH SCHWER in der Kestnergesellschschaft. Diese Ausstellung hat schon vor einigen Tagen meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da hier Absolut Vodka im Rahmen der Kampagne "In an absolut world" seine Finger mit im Spiel hat. Und es ist doch immer wieder interessant, was Absolut so anstellt...
Special von Absolut: On September 30th, Absolut, the world’s most iconic spirits brand, will launch the online virtual experience of Helmut Lang's "Alles Gleich Schwer" allowing the artist’s vision to be accessible to all through ABSOLUT.COM/HELMUTLANG (über die PM am 30.9.)

Nur schön, dass ich an meinen Schreibtisch gekettet bin und meine Abschlussarbeit im Eiltempo schreiben muss!

8/24/2008

I feel electric

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Die Rubies für Christin.

8/21/2008

Mein neuer Freund



Für ihn trage ich auch gern ein paar mehr Gramm in meiner Tasche mit mir rum!

...Und wer die ganze Geschichte um den Sony Walkman wissen möchte, muss Kulturwissenschaften in Bremen studieren. Denn ein Sony Walkman ist nicht nur ein Walkman, sondern ein kulturelles Artefakt, an dem man den ganzen Kreislauf der Kultur beschreiben kann.
"The Walkman [...] is a cultural artefact and a medium of modern culture and through studying its 'story' or 'biography' one can learn a great deal about the ways in which culture works in late-modern societies such as our own." In: Da Gay, Paul/ et al (Hrsg.) (1997). Doing Cultural Studies. The Story of the Sony Walkman. London, New Delhi, Thousand Oaks (Cal.)

Merci, ma petite.

Merci


Für alle, die an mich gedacht haben. In Gedanken esse ich mit jedem von euch einen meiner köstlichsten Kekse.

8/18/2008

7 x 4


Foto via garance doré


Alle sieben Jahre beginnt etwas Neues im Leben?
Morgen geht's los!

La vie change toutes les sept années? On verra demain.

8/16/2008

Je me fais plaisir

Aujourd'hui: Je ferme les yeux lorsque je déguste.

( Hier, ma colloc vietnamienne MY est rentrée à la maison. Grace à elle, j'ai découvert beaucoup de nouvelles mixtures, goûts éxotiques et variations incroyables en ce qui concerne les repas. Pourquoi pas manger une soupe sucrée au petit déjeuner? )

8/08/2008

Die Olympischen Spiele 2008



Zur Eröffnung der Olympischen Spiele hat die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) einen bemerkenswerten Spot produziert (Kreation des Spots: die Züricher Agentur Euro RSCG). Nach Angaben der HORIZONT läuft er allerdings nur in der Schweiz. Sehr schade!

Auf der Homepage der HORIZONT kann man den Spot anzusehen.

Les Jeux Olympiques montrent plusieures visages. Dès aujourd'hui les habitants de la Suisse voient ce spot publicitaire à la télé: voilà le lien.

7/19/2008

Die Karriere


In den letzten Zügen meines Studiums teste ich schon einmal, welcher Arbeitsplatz mir gut steht.
Bei famila habe ich mich sehr wohl gefühlt...

Wer mehr über diesen Arbeitsplatz wissen möchte, kann ihn hier genauer ansehen oder frage doch Marie, deren Platz ich auf dem Foto kurz eingenommen habe.

7/01/2008

Le destin.

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Oui, je sais. En mars j'ai annoncé que je vais écrire les textes en allemand et aussi en francais... Et qu'est-ce qui c'est passé? Mmh, je me rends compte que j'ai été paresseuse d'esprit. Au lieu d'écrire un texte dans cinq minutes (en allemand) ca prend en minimum 15 minutes - car je ne veux pas faire 35 fautes dans une seule phrase!

Nicolas, pour que tu puisses suivre l'evolution de mon blog, ce qui se passe dans ma vie, et pour te faire plaisir, je vais l'essayer de temps en temps et traduire les rapports et anecdotes en francais!

As-tu vu le film "PARIS"de Cédric Klapisch?
Il arrive dans deux semaines en Allemagne, enfin. Je suis tellement ravie! Ce sont seulement des images, mais sans doute, c'est un motif de rêver de (ou revenir à) Paris!

Die Filmplakate hingen schon, als ich noch in den Métrotunneln von Paris unterwegs war. Jetzt ENDLICH kommt der Film "Paris" bzw. "So ist Paris" auch in unsere Kinos, am 17. Juli.
Ist das mein Zeichen für die Rückkehr?

6/30/2008

COWBOY + ART


Noch vor zwei Tagen sagte Christin, dass sie niemals niemals Cowboystiefel tragen würde. Je länger ich heute darüber nachdachte, um so stärker hatte ich das Gefühl, etwas vergessen oder verpasst zu haben, das mit Cowboys zu tun hat. Nur was?

Das Aufreißen der Plastikumverpackung der Monopol und der Gedanke an die Stuttgarter Galerien, die im aktuellen CityArtGuide der Monopol vorgestellt werden, brachten das Verlorene zurück: die Galerie heliumcowboy artspace feiert ihr fünfjähriges Jubiläum!

Gefeiert wird mit einer großen Gruppenausstellung mit über 30 Künstlern, die zur "heliumcoyboy-Familie" gehören: u.a. 56k, Akane Kimbara, Alex Diamond, Alexey Mirni, Antonio Santin, Blami, Boris Hoppek, Casey McKee, Christophe Lambert, Jim Avignon, Jon Burgerman, Kingdrips, Karen Koltermann, Ki Yoon Ko, Lena Schmidt, Luiza Mogosanu, Lui Roq, Mike Swaney, moki, Stephen Smith/Neasden Control Centre, Nina Braun, Pandarosa, Patrick Farzar, Rinzen, Thomas Markus Schumann, Victor Castillo, Rai Escale, 4000. Und das ganze auf 1.400 Quadratmetern im "Bieberhaus", dem ehemaligen Broadway-Kino neben dem Hamburger Hauptbahnhof.

Die Daten:
12. Juli - 15. August
Vernissage: 12. Juli, 20 Uhr
Bieberhaus, Hachmannplatz/Ernst-Merck-Str. 9

Ich finde, zu diesem freudigen Anlass könnte man glatt mal Cowboystiefel tragen!

6/27/2008

Mode und Fotografie im Dialog.


Die Deichtorhallen waren und sind eines der besten Museen für mich. Dass ich diese Meinung habe, mag daran liegen, dass ich der zeitgenössischen Kunst und vor allem der Fotografie am meisten abgewinnen kann.

Besonders freue ich mich auf das morgige und am Sonntag stattfindende Symposium im Haus der Photographie: SCHNITTSTELLEN. MODE UND FOTOGRAFIE IM DIALOG.

Im Pressetext heißt es: "Mode und Fotografie stehen in einem engen, wechselseitig inspirierenden Verhältnis. Dabei beeinflussen Ideen und Bildsprache der Fotografie die Entwürfe der Mode, wie auch die Kreationen der Mode Innovationen in der Fotografie bewirken. Die Grenzen von modeschöpferischer und fotografischer Produktion gehen fließend ineinander über und werden zum Teil sogar biografisch überschritten. Dieser Austausch von Interpretation und Inspiration existiert als kreativ produktive Schnittstelle zwischen Mode und Fotografie. Eine bedeutende Rolle kommt auch den Medien zu, die für massenhafte Verbreitung der Fotografie – und damit der Modeentwürfe – verantwortlich sind und die breite Akzeptanz eines Stils als Modetrend erst ermöglichen. In der jüngsten Vergangenheit sind die neuen Medien, vor allem das Internet als (Ver)mittler der Mode neben das gedruckte Modefoto getreten."

Zentrale Fragestellungen, die von den Referenten diskutiert werden, sind: Was interessiert Modeschöpfer an der kreativen Zusammenarbeit mit Fotografen? Was fasziniert Fotografen an der Arbeit mit Modeschöpfern? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Modefotografie und Modedesign? Welche Rolle spielen Medien und Veröffentlichungsformen?

Besonders gespannt bin ich auf die Vorträge von Mahret Kupka, deren Fashion und Kunst-Blog f&art seit langem zu meiner täglichen Lektüre gehört, und des Kunsthistorikers und Literaturwissenschaftlers Sebastian Lux, der über Streetphotography referieren wird. Ganz klar gehört die Mittagspause F. C. Gundlach und seinen großartigen Mode-Fotografien, die noch bis zum 7. September im Haus der Photographie zu sehen sind.

6/18/2008

Me-time.

Seitdem ich an meiner Bachelor-Arbeit arbeite, vergesse ich manchmal, dass ich auch mal eine kleine Pause machen muss und mir bewusst etwas Schönes gönnen sollte.
Voilà, dies habe ich gerade getan – und bin noch immer ganz begeistert von Devendra Banhart.
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6/14/2008

6/03/2008

2 x Helmut Newton



Gleich zwei großartige Ausstellungen, in Bremen und in Berlin, eröffne(te)n und zeigen Werke von Helmut Newton:

Bremen:
Helmut Newton – Fotografien
31. Mai bis 31. Dezember 2008

Neues Museum Weserburg Bremen
Teerhof 20
28199 Bremen
http://www.nmwb.de/nmwb_deu/1tp_ausst.php?ausst=44


Berlin:
'PIGOZZI AND THE PAPARAZZI'
20. JUNI-16. NOVEMBER 2008
Eröffnung der Ausstellung: Do, 19. Juni 2008
von 18-21 Uhr

HELMUT NEWTON FOUNDATION
MUSEUM FÜR FOTOGRAFIE
JEBENSSTRASSE 2, 10623 BERLIN
www.helmutnewton.com

5/13/2008

BB05 ... in Hamburg



Erst noch Berlin, so begeistert jetzt Hamburg: mit Bass und Beat. Im fünften Jahr.

Weitere Grünanlage Daten 2008:
07.06.08 Grünanlage @ Altonale
08.06.08 Grünanlage Öjendorf
06.07.08 Grünanlage Entenwerder mit Monoroom, Kollektiv Turmstrasse
2/3.8.08 Grünanlage Festival
17.08.08 Grünanlage Entenwerder

mehr infos gibt's hier

5/06/2008

Berlin im Mai






Na das war doch mal ein Ausflug, der alle nur erdenklichen Emotionen in sich hatte. 1.-4. Mai in Berlin.
Stationen auf der Reise:

I. Busfahrt ins Blaue, Übernachtungssuche vor Ort aufgrund Virenalarms bei Uli, Jonas sei Dank müssen Christin und ich nicht auf der Straße nächtigen, Pizza, am Abend Kreuzberg: Ausnahmezustand im Görlitzer Park mit Bettina+, Ausnahmezustand in der Oranienstraße mit Uli+, Krawalle mit Jonas+

II. Aufstehen, 16 Uhr-Frühstück in Friedrichshain, Kino Babylon und vertrahlt Französisch sprechen beim Festival des Très Courts, beeindruckende Kurzfilme, Bierchen, im LUX bei guter Musik die Nacht einläuten, Frau Holle-Bett bei Uli

III. mit Curry 36 den Tag beginnen, Kunst contemporain in der Nationalgalerie, dann ab in's Babylon zur Einstimmung auf den zweiten Kurzfilmabend, Photoausstellung in der Bar "Visite ma tente" plus Bekanntgabe des Gewinner-Kurzfilms, Bierchen, Jonas + und Festival équipe, 100m-Schlange vorm Watergate mit Christin und Jérôme ....et finalement CHLOÉ

IV. 6:45 ins Bett, 12:00 Aufstehen, alles geht schnell, 14:00 Bus nach Hamburg, Konzentrationsprobleme, Stau, Kinder, Erschöpfung, 18:15 Bahn nach Bremen, Inder, Ankommen, Auspacken, mein Bett

Sehr kurz zusammengefasst: Es war ein sehr schönes Wochenende. Ich freue mich, bei der Organisation des Festivals geholfen und endlich mal wieder mit Franzosen Zeit verbracht zu haben. Dj Chloé war natürlich auch ein Highlight.
Merci. Berlin et tous les amis me manquent d'ores et déjà...

4/29/2008

Die besten Kurzfilmregisseure







Am 2. und 3. Mai 2008 findet zum vierten Mal das aus Paris stammende Festival des Très Courts in Berlin statt.
Zuerst nur in Frankreich, hat sich das Festival nun zu einem internationalen Event entwickelt: die Kurzfilme werden in diesem Jahr in über 50 Städten in insgesamt 18 Ländern nahezu gleichzeitig gezeigt.
In Berlin stehen die frechen Kurzfilme mit einer Maximaldauer von 3 Minuten an zwei Abenden im Kino Babylon Mitte im Mittelpunkt: gezeigt werden 50 Kurzfilme aus aller Welt und aus allen Genres (Fiktion, Dokufilm, Animationsfilm u.v.a.).

Am Freitag, 2. Mai, werden der erste und zweite Teil der Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln aufgeführt. Am Samstag, 3. Mai, lädt das Festival zum dritten Teil der Wettbewerbsfilme sowie einem Highlight-Abend in Zusammenarbeit mit der Website Dailymotion ins Babylon ein. Auf der anschließenden Party sind alle Besucher und Teilnehmer eingeladen, gemeinsam mit den diesjährigen Preisträgern des Très Courts Festivals zu feiern.
Die Jury, bestehend aus Profis der Filmbranche, vergibt drei Preise. Dazu kommt der Publikumspreis, für den das Berliner Publikum am Schluss jeder Vorstellung abstimmen kann.
Zeitgleich zum Festival werden in der Bar „Visite ma tente“ die fotografischen Blicke junger Künstler zum Thema Berlin gezeigt, in Zusammenarbeit mit dem Portal flickr.

Also, ab nach Berlin!

Le festival des Très Courts a été créé en 1999 au Forum des Images, Imaginé par l´association très d´esprit on constate que l'intérêt pour la diffusion des films de très courts métrages (- 3 minutes) à la fois drôles et impertinents vient tout autant des réalisateurs que du public. Grace au numérique le festival s´est exporté depuis 2005 à l´international, d´abord en Belgique, en Suisse, au Canada et en Allemagne. En 2007 ce sont plus de 10 pays et 27 villes qui diffusent le festival des Très courts !
Pour la prochaine édition le Festival Très Courts se développe en Allemagne, c’est ainsi à Berlin et Weimar que se tiendra la prochaine éditon Festival!
Le programme de la sélection internationale comporte 50 très courts de réalisateurs venus de tous les pays comprenant divers genres (fiction, documentaire, animation, etc.) qui seront projetés à Berlin au Kino Babylon le 2 Mai à 20 h et le 3 Mai à 20 h, tous les films sont sous-titrés en allemand. Pour célébrer les 10 ans de la création du Festival, une sélection de films courts en partenariat avec le site Dailymotion sera diffusé après la séléction internationale le 3 Mai au Kino Babylon suivie d´une soirée évenement.
Le Festival décerne le Grand Prix du Jury composé de professionnels. Les membres du Festival décernent également un prix de l’animation et un prix Adobe de l’originalité. Prix du public: le public de Berlin aura également la possibilité de voter pour ses trois films préférés. Les bulletins de vote, fournis avec le programme, seront à déposer dans l'urne prévue à cet effet à la fin des séances.
En annexe du Festival une éxposition photo autour de Berlin de jeunes artistes sera présenté au bar "Visite ma tente".

Pour ceux qui vivent à Paris: Le Festival aura lieu au Cinéma des Cinéastes
7 avenue Clichy
75017 Paris
Métro : Place Clichy
Pour le programme consultez http://www.trescourt.com/?page=fr_ville&id_rubrique=28

4/28/2008


WEEKEND in BERLIN.

Am 1. Mai geht's los. Und ich habe viel vor. To Do's: Festival international des Très Courts, Dj Chloé, Biennale Teil II, Gallery Weekend ... Und einen Bikini bei American Apparel in der Farbe Metallic Army kaufen.

4/25/2008

TRÄUMER



I have a dream: 1968 in Paris. Théo, Isabelle und Matthew sind Filmfanatiker, die in ihrer eigenen Filmwelt leben. Als die Cinémathèque Francaise aus politischen Gründen geschlossen wird, ziehen sie sich in der elterlichen Wohnung zurück. Es beginnt ein Spiel ohne Grenzen auf der Suche nach der eigenen Identität.

Das Stück "Träumer" wird seit dem 12. April im Schauspielhaus Hamburg in einer Fassung von Daniel Wahl aufgeführt.

Hamburger Freunde: Hingehen!
Alle anderen Freunde: Kurzurlaub in Hamburg machen. Zur Einstimmung gibt es auch den Spielfilm aus dem Jahr 2003 des italienischen Regisseurs Bernardo Bertolucci und selbstverständlich auch den Roman von Gilbert Adair.


Informationen zum Theaterstück:
http://www.schauspielhaus.de/spielplan/detail.php?id_event_cluster=283924&id_language=1